Moh baut ein Wikingerschild

Hallo liebes Tagebuch,

letztens hatte der Moh sein Schild vorgeführt, zu dessen Bau er sich
nach dem MPS in Hohenlockstedt entschlossen hat. Die Idee hatte er schon lange, doch
scheiterte es bis dahin an der Umsetzung.
Als erstes hat Moh’s Taverne sich über Wikingerschilde informiert, wie sie gebaut werden
und woraus. Das größte Problem war jedoch, dass es schwer war Informationen über
authentische Schilde zu finden. Die meisten Suchen im Internet ergaben, dass viele heute
zu Sperrholzplatten greifen, wenn sie ein Schild bauen wollen. Also machte Moh sich auf
nach Oslo und besuchte dort das Wikingerschiffmuseum, wo Schilde vom Gokstadschiff
ausgestellt waren. Auch dem historischen Museum stattete er einen Besuch ab. Dort waren
noch mehr Schilde und zahlreiche Schildbuckel ausgestellt.
Mit neuem Wissen ausgestattet, kehrte Moh zur Wolfshöhle zurück. Er wusste jetzt was er alles brauchte:

  • Holzbretter für den Grundkörper
  • Leinen zum Bespannen
  • Rohhaut für den Rand
  • Garn, um die Rohhaut zu spannen
  • Leim
  • Farbe
  • Schildbuckel
  • geschmiedete Nägel

Als erstes schmiedete Moh den Schildbuckel, was nach ersten Schwierigkeiten schnell
erledigt war. Danach begannen die ersten Probleme. Es gab nirgends das passende Holz zu
kaufen. Moh brauchte Holzbretter mit 10mm dicke und keiner hatte die. Nach dem
fachmännischen Rat von d’Octobier nahm Moh Schalbretter. Diese waren zwar deutlich
dicker, aber d’Octobier konnte sie schnell auf die richtigen Maße trimmen.
Es waren nun 11 Bretter 1200mm*900mm*10mm. Die wurden nicht authentisch
zusammengeleimt und dann mit einer Säge in Form gebracht.

Die Rohhaut, die Leinen und den Garn bestellte Moh im Internet, so hatte er sie zeitlich bei
sich und konnte die Holzplatte nun mit den Leinen bespannen. Danach schnitzte er aus
einem Stück Eiche den Griff für das Schild, der dann angeleimt wurde.
Nachdem der Leim getrocknet war, wurde die Seite, die mit Leinen bespannt war, in
den traditionellen Farben weiß und rot bemalt.

Als nächstes war nun die Rohhaut dran, welche Moh vom Sattler hatte, also keine
käufliche. Die Rohhaut wurde im Wasser aufgeweicht und am Schild provisorisch befestigt.
Mit einer Bohrmaschine hat Moh jetzt am Rand entlang Löcher mit gleichem Abstand
gebohrt und dann alles mit dem Garn endgültig befestigt.
Jetzt mussten die Nägel geschmiedet werden, um den Schildbuckel am Schild zu befestigen.
Die Nägel wurden durch vorgebohrte Löcher im Schild und Schildbuckel geführt und auf der
Rückseite vernietet.

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