Das erste Wolfsbier…

Liebes Tagesbuch,

an diesem Wochenende durfte ich wieder in die Wolfshöhle um die Herrin und de`Metinger zu besuchen. Moh´s Taverne war auch mit von der Partie oder Party…

Auf dem Rasen stand ein Pavillon, Tische, ne Leiter und ganz viel Krams mit dem ich nichts anfangen konnte

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Das ist die mobile Wolfsbrauerei! Zumindest war de´Metinger dieser Überzeugung.

Für mich war das alles komischer Kram.

„Heute darfst du Lotte, mir und dem Moh bei der Herstellung von leckerem Bier behilflich sein.“

Dabei zeigte de´Metinger auf die auf kleinen Säcke mit noch kleineren Körnern drin.

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Es sollte dann auch sofort losgehen. In einem großen Kessel, ich hab mir sagen lassen, dazu darf man Sudkessel sagen, wurden so gute 16 Liter Wasser eingefüllt und mit einem Hockerkocher erhitzt.

Plötzlich wurde es recht hektisch und der Moh und de´Metinger fingen an all diese Körner in den Kessel zu schütten. Nun sollte gerührt werden.

Lustig war es schon als ich nach ca. 3 Min. merkte, dass die beiden sich zur ersten BP verabschiedeten. Nun ja… „Gott will es!“ dachte ich mir und setzte mich zu den Beiden.

Bier brauen kann schon recht entspannend sein. Liebes Tagebuch du glaubst es nicht.

Die meiste Zeit an diesem Tag haben wir wirklich gewartet. Okay zwischendurch mussten wir mal ein wenig rühren, aber die Pausen waren doch länger.

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Nach guten 2 – 3 Stunden sollten wir dann „Läutern“. Also wir wollen die festen von den flüssigen Bestandteilen trennen. Hierfür hat de´Metinger irgendwas zusammen gesteckt mit dem ich nu so gar nichts anfangen konnte aber, seht selbst.

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Es kam sogar noch mehr Besuch. d´Oktobier muss wohl den leckeren Sud gerochen haben 🙂

Für uns vier wurde der Pavillon schon ein wenig klein aber eine Familie rückt auch mal enger zusammen.

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Nach dem wir nun die „Würze“ wieder im Kessel hatten, sollte diese nun schon wieder gekocht werden. Als wenn es nicht schon warm genug gewesen wäre, nein wir mussten auch immer wieder diesen Kocher anmachen. Nu sollten wir wirklich Zeit für eine ausgiebige BP haben. 90 Min. mussten wir nun zusammen sitzen und über vergangene Abendteuer und Verletzungen reden. Zwischendurch wurden dann kleine grüne Krümel in den Behälter geworfen.

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Ansonsten war es aber, wie zuvor auch schon, eine sehr entspannte Runde.

Ich wäre dann mittlerweile doch fast eingeschlafen, alte Geschichten, eine entspannte Atmosphäre, und diese schöne Ruhe taten dabei ihr übriges. 

Es sollte aber doch noch etwas passieren. Diese ganze Suppe sollte dann doch noch einmal gefiltert werden.IMG_4687

Während wir so auf das Bier warteten kam noch mehr Besuch.
De´Proster kam mit seinen Eltern zu Besuch, eine Lustige Truppe. Wer den Proster kennt kann sich vorstellen wie wohl seine Eltern sein müssen 🙂

Der Samstag sollte dann in entspannter Runde mit viel Fleisch und ein wenig Kaltgetränken ausklingen. Am Sonntag sollte es dann noch einmal weitergehen.

Liebes Tagebuch der Sonntag fing sehr entspannt an. Wir müssten ja nur die Hefe ansetzen, ohne Hefe kein Bier, habe ich gelernt. Die kleinen Hefeteilchen haben ganz doll Hunger und am liebsten essen sie Zucker, ich kenn dies Problem. 🙂

Wir haben ein wenig von dem Bier „abgezapft“ und die Hefe eingerührt. Die Hefe muss sich nun ein wenig erholen und wir hatten genug Zeit um die mobile Brauerei abzubauen und alles wieder sauber zu machen.

Nach ca. 1 Stunde durfte ich die Hefe in den Gärbehälter geben und nu heißt es warten… wieder einmal warten… Ich glaube ich weiß jetzt warum dies immer nur Mönche gemacht haben…

So liebes Tagebuch nach diesem Wochenende und der ganzen „Aufregungen“ brauche ich erst einmal ein wenig Erholung.

Liebe Grüße

Deine Lotte

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2 Gedanken zu „Das erste Wolfsbier…

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