Wolin – Die Jomsburg

In dem ersten Teil unserer kleinen Beitragsreihe zu unserem Ausflug nach Wolin geht es um die Jomsburg.

Das Festival der Slaven und Wikinger findet schon seit vielen Jahren in der Jomsburg in Wolin statt. Das Ambiente könnte dafür kaum besser sein, denn die mit viel Liebe zum Detail errichte Anlage befindet sich auf der polnischen Insel Wolin, auf welcher die Jomsburg der Überlieferung nach gelegen haben soll. Die Jomsburg wurde vermutlich zwischen 940 und 960 errichtet und bestand bis zu ihrer Zerstörung in das 12. Jahrhundert.  Hier siedelten die berühmt berüchtigten Jomswikinger, die von dem dortigen Hafen zu ihren Raubzügen aufbrachen. Die Jomsburg verfügte über einen Hafen der bis zu 300 Schiffen Platz geboten haben soll und sie soll eine große Ähnlichkeit zur Burg in Haithabu gehabt haben. Eng verbunden ist die Jomsburg bzw. Wolin mit der Geschichte des dänischen Königs Harald Blauzahn, dessen ins Englische übersetzte Name heutzutage wohl jedem ein Begriff sein sollte. Im Jahre 987 verstarb dieser in Wolin nach einer Seeschlacht gegen seinen Sohn, an der auch die Jomswikinger teilnahmen.

Auf dem Weg in die Jomsburg passiert man zunächst einen riesigen Wachturm, der das Tor ins innere der Burg darstellt. Nur wenige Schritte hinter dem Tor stößt man auf einen Wegweiser, der auch in Richtung Heimat gerichtet ist, was uns natürlich sehr freute. Im Inneren der Burg erwarten einen dann über 27 nachbauten von Wikingerhäusern. Viele der Häuser sind regelmäßig bewohnt und begehbar. Besonders eindrucksvoll ist die Größe einiger Häuser, die auch gut gebauten Wikingern ohne Rückenbeschwerden Platz bieten können. Das gesamte Dorf wird von einem Wall gesäumt, der zum Wasser hin geöffnet ist, wo auch der Hafen liegt, an dem zur Zeit des Festivals Zahlreiche Boote festgemacht hatten.

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Zwischen den Häusern stößt man auf einen Tempel und auf riesige Runensteine. Besonders imposant ist der Runenstein, der zu Ehren der Gemahlin Harald Blauzahns Swietoslawa errichtet wurde. Dieser Stein sollte auf einem der vergangenen Wikingerfestivals an seinen Platz befördert werden, doch selbst 100 Wikinger waren nicht in der Lage den 16 Tonnen-Stein zu bewegen. Erst ein Kran war dazu fähig.

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Wir waren sehr beeindruckt von der gesamten Anlage und haben sie uns daher auch noch einmal nach dem Ende des Festivals in aller Ruhe angesehen. Im nächsten Beitrag geht es dann zur Sache, wir berichten über die Schlachten auf dem Festival und die können sich wahrlich sehen lassen.

Schaut wieder rein, eure wankenden Wölfe

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3 Gedanken zu „Wolin – Die Jomsburg

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