Mit halber Besatzung gen Westen!

Ahoi ihr Plankenlutscher,

trotz stark geschrumpfter Mannschaft stachen wir am vergangenen Wochenende in See und segelten quer über Elbe und Weser tief in das Land der Enger. Wir gingen an einem alt bekannten Liegeplatz vor Anker und beschickten unsere Kojen für die Nacht. Der Smutje schmirgelte in der Kombüse ein leckeres Seemannsmenü zusammen und das erste kühle Bierchen aus dem Laderaum wurde geöffnet.

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Die Besatzung machte es sich an Deck gemütlich und beobachtete das bunte Treiben im Hafenbecken. Plötzlich entdeckten wir an Backbord einen Schiffsbrüchigen der vom Kurs abgekommen sein musste. Als ehrenhafte Seeleute nahmen wir uns dem Schicksal dieser verlorenen Seele an. Duplolas navigierte gemeinsam mit ihm hin zum rettenden Ufer, ehe uns der aufziehende Nebel vollständig die Sicht nahm.

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Der nächste Tag begann mit strahlend blauem Himmel und damit, dass unsere Mannschaft wuchs. Zwei Gastwölfe heuerten zusammen mit ihrem vierbeinigen Leichtmatrosen bei uns an und gemeinsam brachen wir zur Kaperfahrt Richtung MPS Gelände auf.

Die unerbittlich brennende Sonne zwang uns dazu an einem schattigen Plätzchen ganz in der Nähe von Tortuga anzulegen. Dort hielt Duploas die Stellung während die Weiber bei einer gewissen dreiköpfigen Piratentruppe für einen Kurztripp nach Booty Island anheuerten. Von Booty Island ging es für sie dann weiter, um sich bei Versengold die Welt gesund und leicht und bunt zu tanzen. Hat auch geklappt.

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Derweil Duplolas einsam und allein den Horizont im Auge behielt, erspähte er dort ein Horde Freibeuter, die unter oldenburgischer Flagge durch die Weltmeere kreuzten und Kurs auf unser schattiges Plätzchen nahmen. Wir haben einen lustigen Nachmittag zusammen verbracht und brachen zu diversen Raubzügen in Richtung Tortuga und fettem Fass auf. Außerdem lösten wir eines der größten Rätsel zu See:

Warum wird Bier aus Tonkrügen getrunken?

Die Lösung:

Das Bier bleibt länger kalt! Wieso? Na, weil der Krug aus Ton ist. Wie das geht? Damit das Bier länger kalt bleibt, ist der Krug aus Ton gemacht. Der Ton dient zur Isolierung, also der Kühlung. Damit Bier kalt bleibt. Wegen dem Ton. Eine spannende Entdeckung, diese Tonkühlung der Tonkrüge.

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Die Nacht brach an und wir setzten Segel und der Wind trug uns weiter zur Folk-Bühne, wir machten einen Abstecher in die Gosse und feierten mit Knasterbart bis spät in die Nacht.

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Es wurde langsam Zeit und wir hauten uns in die Koje, um in aller Frühe Kurs Richtung Heimathafen zu setzten. Dort wird jedoch nur kurz geankert, um die Vorräte aufzufüllen, denn schon in nur ein paar Tagen heißt es Leinen los und auf nach Hohenwestedt. Heimspiel.

Die wankenden Wölfe sind dann auch wieder mit stärkerer Besatzung unterwegs.

Mast und Schottbruch, wünschen eure seetüchtigen Wölfe.

Ps: Der Strongman Run rückt immer näher und mittlerweile sind die diesjährigen Hindernisse online, die Vorfreude steigt 🙂

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